Es gibt keine einzige Interpretation des Begriffs Horsemanship, aber wir könnten ihn als die Kunst, mit dem Pferd in Beziehung zu treten definieren, die auf einigen grundlegenden Prinzipien beruht: das Pferd beobachten, lernen, klar zu kommunizieren, seine Natur zu respektieren und eine auf Vertrauen basierende Beziehung aufzubauen.
Wer mit dieser Methode arbeitet, versucht nicht einfach, ein bestimmtes Verhalten zu erreichen oder eine Übung beizubringen, sondern möchte die Voraussetzungen dafür schaffen, dass das Pferd versteht, worum wir es bitten, sich sicher fühlt und aktiv an der Beziehung teilnimmt.
Pferde kommunizieren ständig
Pferde kommunizieren, ebenso wie Menschen, ständig. Sie tun dies durch ihre Körpersprache, ihre Sitz, ihre Bewegungen, Muskelspannungen, ihren Blick und viele weitere Signale, die von ungeübten Personen unbemerkt bleiben können.
Zu lernen, diese Signale zu lesen, gehört zu den wichtigsten Aspekten des Horsemanships. Jedes Pferd hat seinen eigenen Charakter, seine eigene Sensibilität und seine eigene Art, auf Situationen zu reagieren. Auf Details zu achten ermöglicht es uns, besser zu verstehen, wie es sich fühlt, und unser Verhalten entsprechend anzupassen.
Vertrauen, Führung und gegenseitiger Respekt
Eines der am häufigsten missverstandenen Konzepte in der Ausbildung ist das der Führung. Oft wird angenommen, ein Pferd zu führen bedeute, sich durchzusetzen, zu beweisen, dass man „der Chef“ ist, oder die Situation jederzeit unter Kontrolle zu haben.
In der Natural Horsemanship hat Führung eine andere Bedeutung. Mit diesem Ansatz möchten wir für das Pferd eine verlässliche und vorhersehbare Präsenz werden.
Beständigkeit und Ruhe sind entscheidend. Sehr oft besteht die erste Arbeit nicht darin, am Pferd zu arbeiten, sondern an der eigenen Person. Zu lernen, die eigenen Emotionen, Frustration oder Ungeduld zu kontrollieren, ist ein wichtiger Teil des Weges.
Eines der am häufigsten missverstandenen Konzepte in der Ausbildung ist das der Führung. Oft wird angenommen, ein Pferd zu führen bedeute, sich durchzusetzen, zu beweisen, dass man „der Chef“ ist, oder die Situation jederzeit unter Kontrolle zu haben.
In der Natural Horsemanship hat Führung eine andere Bedeutung. Mit diesem Ansatz möchten wir für das Pferd eine verlässliche und vorhersehbare Präsenz werden.
Beständigkeit und Ruhe sind entscheidend. Sehr oft besteht die erste Arbeit nicht darin, am Pferd zu arbeiten, sondern an der eigenen Person. Zu lernen, die eigenen Emotionen, Frustration oder Ungeduld zu kontrollieren, ist ein wichtiger Teil des Weges.
Horsemanship betrifft nicht nur diejenigen, die Pferde ausbilden
Natural Horsemanship richtet sich nicht ausschließlich an Ausbilder und Fachleute, sondern kann für jeden nützlich sein, der mit Pferden zu tun hat.
Es kann Besitzern helfen, ihr Tier besser zu verstehen, Reitern die Kommunikation im Sattel und am Boden zu verbessern und Stallpersonal die Versorgung bewusster zu gestalten.
Vor allem ist Horsemanship nichts, was man einmal lernt und das dann für immer funktioniert. Es ist eine Art, in Beziehung zu treten, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt – gemeinsam mit unserer Erfahrung, den Pferden, denen wir begegnen, und unserer Bereitschaft, uns selbst zu hinterfragen.
Unsere Erfahrung mit Mattia Basso

Unser erstes Treffen mit Mattia Basso liegt viele Jahre zurück, als wir in Italien unsere Ausbildung zu Reitführerinnen und Reitführern abschlossen. Mattia war einer der Dozenten, und schon damals hinterließ seine Art, mit Pferden zu arbeiten, einen bleibenden Eindruck bei uns.
Im Laufe der Jahre ist die Ranch gewachsen, die Zahl der Pferde hat zugenommen und auch die von uns angebotenen Erfahrungen wurden vielfältiger. Als wir das Bedürfnis verspürten, unsere Ausbildung zu aktualisieren, war Mattia die erste Person, an die wir dachten.
Wir riefen ihn wieder an, weil er uns, unsere Umgebung und unsere Pferde bereits kannte, vor allem aber, weil wir dieselbe Vorstellung von der Beziehung zum Pferd teilen.
In Marokko erleben wir jeden Tag, wie viele Zwangsmittel noch immer bei Pferden eingesetzt werden. Wir verspüren das Bedürfnis, in die entgegengesetzte Richtung zu gehen: unnötigen Druck zu vermeiden, mehr zu beobachten und unsere Araber-Berber-Pferde besser zu verstehen.
Die Ausbildung mit Mattia hat uns vor allem geholfen, zur Natur des Pferdes zurückzukehren.
Nach zwei intensiven Wochen haben wir verstanden, dass der Weg gerade erst begonnen hatte. Deshalb beschlossen wir, die Ausbildung mit Mattia zu einem regelmäßigen Termin zu machen.
Von der Theorie zur Praxis
Einige Aspekte des Horsemanships kann man in Büchern oder durch die Erzählungen erfahrenerer Menschen studieren. Andere versteht man erst, wenn man die Beziehung zu verschiedenen Pferden selbst erlebt, Fachleute bei der Arbeit beobachtet und sich persönlich einbringt.
