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Das Araber-Berber-Pferd: Von der Antike bis heute

Die Pferde der Ranch de Diabat, dank derer Sie die unberührte Natur Essaouiras hautnah erleben können, sind von rein Araber-Berber-Rasse. Aber warum werden sie so genannt? Welches sind ihre Merkmale?

Das Araber-Berber-Pferd: Von der Antike bis heute
Die Geschichte des Araber-Berber-Pferdes es ist ein in Nordafrika (Algerien, Marokko und Libyen) beheimatetes Pferd, mit edlem Blut und geignet zum Reiten.
Ein Volk, das heute noch reine Araber-Berber-Pferde züchtet, sind die Tuareg, eine ethnische Gruppe, die entlang der Sahara lebt. Es scheint, dass es im 8. Jahrhundert mit den maurischen Invasionen in Europa eingeführt wurde.
Der Andalusier und der Hengst Godolphin Barb stammen vom Araber-Berber-Pferd ab, aus deren Nachkommen das Englische Vollblut hervorgehen wird.
 
Auch dank der Sorec (Royal Society of Encouragement of the Horse - Königliche Gesellschaft zur Förderung des Pferdes) setzt die Berberrasse ihre Entwicklung in der Reitinfrastruktur Marokkos fort.
 

Merkmale des Araber-Berber-Pferdes


 
Die Widerristhöhe variiert zwischen 142 und 157 Zentimetern, wobei es sich bei den Fellfarben um Braune, Dunkelbraune, Füchse, Rappen oder Schimmel handeln kann. Es besitzt einen langen Kopf mit einer schmalen Stirn und einem geraden Profil. Die Gliedmaßen sind schlank, aber stark, zum Rennen geeignet. Seine Besonderheit ist seine Beständigkeit gegen starke Klimaschwankungen und Ermüdung.
 
 

In der Antike


 
Das Araber-Berber-Pferd beginnt mit den Kriegern der Jungsteinzeit in der Sahara zu rennen: Sie stellen es als fliegendes Pferd dar, schnell und leicht.
Der Berber hinterließ seine Spuren bei der Eroberung Karthagos: Die numidische Kavallerie ritt auf diesen kräftigen kleinen Pferden. Sie ritten ohne Sattel und befehligten sie nur durch ihre Stimme, es war keine Gewalt nötig: Die Pferde waren schnell und gutmütig und gehorchten den Befehlen ihrer Herren.
Tunesien war noch eine römische Provinz und die Olympischen Spiele aller Art wurden geliebt und gefeiert: Araber-Berber-Pferde liefen in der Rennbahn von Karthago.
 
 
Laut Emir Abd-El-Kadre, viele Jahrhunderte später, war der Berber alles andere als eine Degeneration des prächtigen Arabers: allenfalls eine überlegene Rasse.
Andererseits ist die Geschichte der arabischen Berberpferde extrem lang: 1918 übernahm die französische afrikanische Kavallerie diese kraftvolle Rasse. General Juinot-Gambetta schrieb: "Unsere Berberpferde sind bewundernswert für die Geschicklichkeit, mit der sie den schrecklichen Aufstieg bewältigen. Um diesen Eisenbahnknotenpunkt hinter der Front zu erreichen und den Rückzug des Feindes zu verhindern, mussten die Reiter in der Tat ein Massiv überqueren, das andere Pferde nicht hätten überwältigen können: ein gewagtes Manöver."
Aus Tunesien wurden die Araber Berber dann von Rommel, einem Offizier der deutschen Armee, während des Zweiten Weltkriegs verschleppt, der mit ihnen bis vor die Tore Moskaus vordrang.
Oder zumindest so heißt es.
 
 

Araber-Berber-Pferde auf der Ranch de Diabat


 
Die majestätischen und energiegeladenen Araber-Berber-Pferde sind ein wesentlicher Bestandteil der Ranch de Diabat, einem professionellen Reitzentrum in der Region Essaouira. Unsere Reitausflüge und Wanderritte durch die Region ermöglichen es nicht nur, die marokkanische Natur und Geselligkeit vollständig zu erleben, sondern auch mit dieser uralten Rasse in Kontakt zu treten, dessen Hufe seit Jahrhunderten nicht nur in diesen Regionen, sondern auch in ganz Europa den Boden bearbeitet haben.
Gut zu händeln, leicht und energisch können sie lange galoppieren, ohne müde zu werden, der Wüstenhitze und sintflutartigen Regenfällen widerstehen. Sie haben Unabhängigkeitskriege, Kolonialismus und Weltkriege erlebt: Sie sind immer noch hier, bei uns, in ihrem Land, in ihrem Lebensraum.
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